Sanherib

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Niederlage Sanheribs, Peter Paul Rubens, 1. Hälfte 17. Jahrhundert

Sanherib (* ?; † 681 v. Chr.) war von 704 v. Chr. bis 681 v. Chr. König von Assyrien.

Der Sohn von Sargon II., unterdrückte 703 v. Chr. einen Aufstand der Babylonier und zog darauf 701 v. Chr. nach Palästina, um die empörten syrischen Könige zu züchtigen. Er belagerte aber vergeblich König Hiskija in Jerusalem, verwüstete aber das umliegende Land der Juda. Sanherib wurde vom König Tirhaka von Ägypten bei Eltekeh (Altaku) geschlagen und erlitt so große Verluste, dass er Syrien räumen musste. Daraufhin brach ein neuer Aufstand in Babylonien aus, der 689 v. Chr. mit der Eroberung Babylons endete. Sanherib wurde 681 v. Chr. von zweien seiner Söhne ermordet. Ihm folgte sein Sohn und Mörder Assarhaddon.

Unter Sanherib wurde Ninive im Norden von Mesopotamien zur Hauptstadt, er ließ die Stadt durch Bauten von Kanälen, Tempeln und Palästen, von denen der am Tigris und Khosr gelegene Südpalast von den assyrischen Bauwerken das größte ist, verschönern.


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Personendaten
Sanherib
König von Assyrien
681 v. Chr.

See also: Sanherib, 17. Jahrhundert, 681 v. Chr., 689 v. Chr., 701 v. Chr., 703 v. Chr., 704 v. Chr., Assyrien