Saterfriesische Sprache
385px|thumb|Die Lage des Saterfriesischen innerhalb der niederdeutschen Mundarten
Die Saterfriesische Sprache oder kurz: Saterfriesisch (Eigenbezeichnung: Seeltersk) (wissenschaftl. Name: Osterlauwersfriesisch) ist die letzte verbliebene ostfriesische Variante der friesischen Sprache. Es wird in der Gemeinde Saterland im Landkreis Cloppenburg von ungefähr 2.000 Menschen gesprochen. Damit handelt es sich um die kleinste Sprachinsel Europas. Siedler aus Ostfriesland, die ihre angestammten Wohnsitze unter dem Druck von Naturkatastrophen verlassen hatten, etablierten die Ursprünge des Saterfriesischen im Gebiet der heutigen Ortschaften Ramsloh (Roomelse), Scharrel (Schäddel) und Strücklingen (Strukelje). Man vermutet, dass sich das Saterfriesische hier deshalb so gut halten konnte, weil das Saterland über Jahrhunderte eine von Moor umgebene Siedlungsinsel war, die wenig Austausch mit der Umgebung hatte.
Für diese Sprache existiert kein eigenes ISO-639-2-Kürzel, es kann gem verwendet werden, was für "sonstige germanische Sprachen/Dialekte" gilt.
