Saturday Night Fever

Saturday Night Fever ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1977 der mit John Travolta in der Hauptrolle das Leben von Jugendlichen in der New Yorker Diskothekenszene und die dort entstandene Subkultur darstellt. Regie führte John Badham.

Handlung

Tony Manero (John Travolta) ist ein Teenager aus Brooklyn. Sein wöchentlicher Höhepunkt ist der Besuch seiner örtlichen Diskothek. Dort ist er nicht der „Loser“ des Alltagslebens, sondern der „König der Tanzfläche“. Tony trifft Stephanie (Karen Lynn Gorney) in der Disko und die beiden beschließen gemeinsam an einem Tanzwettbewerb teilzunehmen. Obwohl Tony an einer Beziehung interessiert wäre, lehnt Stephanie dies ab, da sie größere Ziele verfolgt. Schließlich entscheidet sich auch Tony, etwas aus seinem Leben zu machen und er und Stephanie verlassen Brooklyn, um in Manhattan ihr Glück zu machen.

Bemerkungen

Der Film – der mittlerweile als Kultfilm gilt – löste eine weltweite „Diskowelle“ aus, die sich in der Musik (Disco-Musik), der Mode und dem Lebensstil der Jugendlichen widerspiegelte. Für John Travolta war Saturday Night Fever der Beginn seiner Karriere und die Rolle brachte ihm sogar eine Oscar-Nominierung ein. Der Soundtrack zum Film verhalf der Gruppe Bee Gees zu einem geradezu sensationellen Comeback. Mehrere aus dem Musikalbum ausgekoppelte Singles verkauften sich millionenfach und erreichten weltweit die obersten Plätze der Hitparaden.

Die Handlung des Films basiert auf einem Artikel des britischen Jounalisten Nik Cohn, der 1975 unter dem Titel Tribal Rites of the New Saturday Night in einem Magazin erschien.

1983 versuchte Sylvester Stallone vergeblich mit der Fortsetzung Staying Alive an den Erfolg von Saturday Night Fever anzuknüpfen. Travolta - dessen Karriere aufgrund des Flops in den 80ern zum Stillstand kam - schlüpfte erneut in die Rolle des Tony Manero, die Bee Gees steuerten wieder die Musik bei.

Saturday Night Fever Saturday Night Fever

See also: Saturday Night Fever, 1975, 1977, 1980er, 1983, Bee Gees, Brooklyn, Comeback, Disco-Musik, Diskothek