Savoia Marchetti SM.79

thumb|300px|S.M.79-I

SM.79 »Sparviero« (Sperber) war die Bezeichnung für einen dreimotorigen, mittelschweren Bomber italienischer Herkunft während des zweiten Weltkrieges.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

In Anlehnung an die etwas größere SM.81 Pipistrello entwickelt, flog der ursprünglich als ziviles Transportflugzeug für acht Personen vorgesehene Prototyp Ende 1934. Nachdem sie leistungsstärkere Triebwerke erhalten hatte, stellte die Maschine 1935 unter der Bezeichnung SM.79P mehrere Weltrekorde auf, nach nochmaliger Verbesserung der Motorenleistung im Jahr darauf folgten weitere Bestleistungen. Der zweite Prototyp erschien aufgrund der erkannten Leistungsreserven bereits als Bomber. Nach der Truppenerprobung erhielt die Regia Aeronautica die ersten Exemplare der Serie SM.79-I, die auch im spanischen Bürgerkrieg eingesetzt wurden. Jugoslawien bestellte davon 45 Stück. Als Italien in den 2. Weltkrieg eintrat, besaß die Luftwaffe rund 600 Sparviero, die an allen italienischen Kriegsschauplätzen als Bomber, Aufklärer, Transporter und Torpedobomber Verwendung fanden. Die 1936 entwickelte zweimotorige Bomberausführung wurde nach Rumänien, Brasilien und dem Irak exportiert. Der Versuch, das Flugzeug als mit Sprengstoff präparierten unbemannten Flugkörper gegen Schiffe zu verwenden, schlug wegen Schwierigkeiten mit der Fernsteuerung fehl. Die SM.79 war mit etwa 1.330 gebauten Exemplaren einer der besten italienischen Bomber des zweiten Weltkrieges.

Technische Beschreibung

fünfsitziges Flugzeug in Gemischtbauweise; Rumpf aus Stahlrohr, vorn mit Duralumin beplankt, hinten mit Stoff bespannt, Tiefdeckerbauweise mit verstrebtem Normalleitwerk, Heckfahrwerk einziehbar

Versionen

Technische Daten

Savoia Marchetti SM.79-II

Siehe auch

See also: Savoia Marchetti SM.79, 1934, 1935, 1936, Bombenflugzeug, Brasilien, Irak, Italien, Jugoslawien, Junkers