Schabrackenhyäne
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Die Schabrackenhyäne ist in einem Großteil Afrikas heimisch und bevorzugt als Lebensraum vor allem die trockene Savanne, Ebenen und die Halbwüste, aber auch wüstenartige Küstengebiete, sofern ihnen dort vorhandene Robbenkolonien eine ausreichende Nahrung versprechen, z.B. an der Skelettküste Namibias.
Die Schabrackenhyäne, die auch Braune Hyäne oder Strandwolf genannt wird, hat ebenfalls den für diese Familie typischen massiven Kopf und abfallenden Rücken. Ihr Körper ist größtenteils mit einem dicken, buschigen Fell bedeckt, und über Nacken und Rücken läuft eine lange Mähne. Das Fell ist bei dieser Art gewöhnlich dunkelbraun bis schwarzbraun gefärbt, Mähne und Beine sind hellbraun.
Die Schabrackenhyäne lebt in Familiengruppen oder alleine. Manchmal jagt sie gemeinsam mit Artgenossen oder verschlingt mit ihnen zusammen einen Kadaver.
Sie lebt in einem weitläufigen Revier, dessen Grenzen sie mit Geruchsstoffen aus ihren Analdrüsen sowie mit Kot markiert. Tagsüber schläft sie in einer Höhle, in der oft zuvor ein anderes Tier wie z. B. ein Erdferkel lebte, oder sie ruht zwischen Felsblöcken oder im hohen Gras.
Nachts sucht sie nach Aas oder jagt Nagetiere, Vögel und Hühner, Reptilien oder große, verwundete Säugetiere. An der Küste ernähren sich Schabrackenhyänen auch von toten Fischen, Muscheln und den Kadavern angespülter Seehunde und Wale.
Nach einer Tragezeit von 92-98 Tagen werden in einer Höhle unter der Erde 2-4 Junge geboren. Die Jungen werden ungefähr drei Monate lang gesäugt, bleiben jedoch fast 18 Monate bei ihren Eltern; während dieser Zeit bringt das Männchen ihnen Nahrung. Obwohl die Schabrackenhyäne in Reservaten geschützt wird, wird sie in großer Zahl von den Farmern getötet, weil diese sie als Gefahr für das Vieh ansehen.
