Schäferstündchen
thumb|Pastorale, François Boucher (1703-1770) Schäferstündchen (v. französ. heure du berger Schäferstunde) geht auf die Bukolik bzw. Schäferdichtung des 18. Jahrhundert zurück. Es bezeichnet eine intime erotische Begegnung und wird heute noch gerne gebraucht, um exakt dies zu umschreiben.
In der bildenden Kunst gibt es eine Zahl von Gemälden, die Schäferstündchen als Idylle darstellen.
- Leierklang aus Paradieses Fernen,
Harfenschwung aus angenehmern Sternen
Ras' ich in mein trunknes Ohr zu ziehn;
Meine Muse fühlt die Schäferstunde,
Wenn von deinem wollustheißen Munde
Silbertöne ungern fliehn.
- Schiller, "Die Entzückung an Laura"
