Scheidenvorhof

thumb|Scheidenvorhof und Scham der Frau Der Scheidenvorhof (Vestibulum vaginae) stellt den Bereich zwischen Scham und Scheideneingang dar. Die Grenze zwischen Scheide und Scheidenvorhof ist durch die Mündung der Harnröhre definiert. An dieser Grenze liegt auch das Jungfernhäutchen (Hymen). Der Scheidenvorhof wird von den großen und kleinen Schamlippen bedeckt und geschützt.

Um den Scheidenvorhof sind Drüsen lokalisiert, die die Befeuchtung der Vagina gewährleisten, da letztere selbst drüsenlos ist:

Neben der glatten Muskulatur der Vorhofswand sorgt quergestreifte Muskulatur (Musculus constrictor vestibuli) für den Verschluss des Scheidenvorhofs. Zudem ist bei einigen Spezies (Mensch, Hund, Pferd) in der seitlichen Vorhofswand ein spezielles Schwellgewebe (Bulbus vestibuli) ausgebildet, das dem Harnröhrenschwellkörper männlicher Individuen entspricht.

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass der Tatbestand des Beischlafes erfüllt ist, sobald der Penis in den Scheidenvorhof eingeführt wird.

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