Schlacht bei Wimpfen
Die Schlacht bei Wimpfen war eine bedeutende Schlacht in der ersten Phase des Dreißigjährigen Krieges. Sie bedeutete praktisch das Ende der militärischen Karriere Georg Friedrichs von Baden-Durlach und eine empfindliche Schlappe für die Protestanten.
Nachdem sich die fast 70 000 Mann starke protestantische Armee nach der Schlacht bei Wiesloch getrennt hatte und Mansfeld in die Nordpfalz gezogen war, stand Georg Friedrich von Baden-Durlach dem durch die Spanier unter Córdoba verstärkten ligistischen Heer allein gegenüber. Zahlenmäßig unterlegen konnte Georg Friedrich dem Ansturm Tillys bei Wimpfen am 6. Mai 1622 nur für eine bestimmte Zeit standhalten und musste dann eine schwere Niederlage hinnehmen. Die Verluste beliefen sich auf beiden Seiten auf etwa 2000 Mann. Unmittelbar nach dem Sieg über die Truppen Georg Friedrichs von Baden-Durlach versuchten Tilly und Córdoba die Vereinigung der noch verbleibenden protestantischen Heere unter Mansfeld und Christian von Halberstadt zu verhindern. Christian von Halberstadt wurde bei Höchst gestellt und schwer geschlagen.
Literatur
- Gerhard Taddey (Hg.); Lexikon der Deutschen Geschichte bis 1945. Stuttgart, 1998, S. 1368.
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