Schlafsack

Der Schlafsack ist eine Hülle, in die man zum Schlafen hineinschlüpft. Er besteht je nach speziellem Verwendungszweck aus einfachem Leinen, Baumwolle, Vliesstoffen oder Seide/Kunstseide und ist oft zur Wärmeisolation mit Kunstfasern oder Daunen gefüttert.

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Jugendherbergs-Schlafsack

Der Jugendherbergs-Schlafsack ist ein ungefütterter Schlafsack aus einfachem Stoff, der ausschließlich hygienischen Zwecken dient; er ersetzt in Jugendherbergen, Berghütten und Naturfreunde-Häusern als persönlich mitgebrachter Gegenstand die vom Haus gestellte Bettwäsche.

Mumienschlafsack

Der Mumienschlafsack verdankt seinen Namen der körpernahen Schnittform mit eingefaßtem Kopf, die ein besonders hohes Wärmeretentionsvermögen bei vergleichsweise niedrigem Gewicht verspricht. Er wird deshalb vorwiegend zum Übernachten im Zelt oder im Freien verwendet; hochwertige Ausführungen mit aufwendiger Fütterung ermöglichen komfortablen Schlaf selbst noch bei extremem Frost. Zum Übernachten im Freien (ohne Zelt) werden Mumienschlafsäcke oft mit einem Biwaksack kombiniert, der als äußere Hülle zusätzlich wärmt und möglichen Niederschlag abhält.

Expeditionsschlafsack

Ein Expeditionsschlafsack ist für die Bedürfnisse bei Expeditionen und beim Höhenbergsteigen konsturiert. Der Schlafsack muss seinen Benutzer vor Temperaturen bis unter -40°C schützen. Dazu besitzt der Expeditionsschlafsack eine extreme Isolierung. Man unterscheidet Kunstfaser- und Daunenschlafsäcke.

Kunstfaserschlafsäcke decken inzwischen im Extrembereich Temperaturen von bis zu -40°C ab. Sie verwenden aufwändige Kunstfasern, die eine extrem hohe Wärmeisolierung besitzen. Der Hauptvorteil von Kunstfaserschlafsäcken liegt in der Unempfindlichkeit gegenüber Wasser und Nässe. Sie sind aber in der Regel etwas schwerer als Daunenschlafsäcke.

Daunenschlafsäcke erreichen im Extrembereich Temperaturen von bis zu -50°C. Die Schlafsäcke verwenden als Wärmeisolation Gänsedaunen. Das Mischungsverhältnis beschreibt die Relation von Daunen zu normalen Federn in der Füllung, je höher der Daunenanteil ist, je besser isoliert der Schlafsack. Die Daune macht den Schlafsack aber auch druck- und feuchtigkeitsempfindlich. Im Expeditionsbereich werden Mischungsverhältnisse von 90/10 bis 97/3 (Daune:Federn) verwendet. Es gibt bei der Daune aber Qualitätsunterschiede, sie wird als als Loft oder Fillpower angegeben. Je höher der Loft, je besser isoliert der Schlafsack.

Die Temperaturangaben beruhen in Deutschland auf der DIN 7943.

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Kategorie:Sport

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