Schneekanone

thumb|200px|Schneekanone in Aktion Schneekanonen sind technische Vorrichtungen zum Erzeugen von Kunstschnee. Sie werden vor allem in Skigebieten eingesetzt, wenn die Schneedecke nicht zur Ausübung von Schneesportarten wie Skifahren und Snowboarden ausreicht. Der Schnee in Skihallen wird meist ebenfalls mit Schneekanonen erzeugt.

Beim Einsatz von Schneekanonen stehen dem Wunsch der Wintersportler nach möglichst „gutem“ Schnee vor allem der hohe technische Aufwand der Schneeerzeugung und die hohen Kosten durch den erheblichen Energie- und Wasserverbrauch gegenüber.

Technische Verfahren

Die folgenden Verfahren ahmen die natürliche Entstehung von Schnee nach, bei der kleine Wassertropfen langsam kristallisieren und so die charakteristische Form der Schneekristalle ausbilden können:

Erfindung

Der wahrscheinlich erste Einsatz einer Schneekonen wurde 1955 in Kapfenberg durchgeführt. Durch Zufall wurde entdeckt, dass mit dem Prinzip der Druckluftkanone bei Temperaturen unter 0° C künstlich Schnee erzeugt werden kann. Jedoch blieb dieses Ereignis medial unbeachtet. Zu einer wirtschaftlichen Nutzung der Schneekanone sollte es erst später durch andere kommen.

Umweltaspekte

Die Erzeugung von Kunstschnee ist nur mit einem sehr hohen Energie- und Wasserverbrauch möglich. Durch Rücklaufsysteme kann Schmelzwasser zur Schneeerzeugung wiederverwendet werden. Natürlicher Niederschlag enthält keine Mineralien – Leitungswasser dagegen schon. Diese Mineralien können den Boden belasten.

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