Schnorchel
Der Schnorchel ist ein Teil der Tauchausrüstung und gehört zur Grundausstattung (ABC-Ausrüstung) eines Tauchers. Der Schnorchel erlaubt es beim Schwimmen an der Wasseroberfläche den Kopf unter Wasser zu halten und dabei zu Atmen.
thumb|right|Schnorchel
Der Schnorchel besteht aus einem Mundstück aus weichem Gummi oder Silikon und dem Atemrohr mit einem Innendurchmessser von ca. 2 cm und einer Länge von maximal 40 cm. Diese Maße dürfen nicht überschritten werden, denn sonst besteht die Gefahr der Pendelatmung, d. h. dass das Volumen der ausgeatmeten Luft geringer als das Volumen des Atemrohr ist, die Ausatemluft das Rohr nicht verlassen kann und somit wieder eingeatmet wird.
Einige Schnorchelmodelle sind zusätzlich mit Ventilen (am unteren Ende, um eingedrungenes Wasser ablaufen zu lassen und am oberen Ende, um das Eindringen von Wasser beim Abtauchen zu verhindern) und Haltevorrichtungen zur Befestigung des Schnorchels an der Tauchmaske ausgestattet.
Der Schnorchel wird auch beim Tauchen mit Lungenautomat als eine Art Reserve mitgeführt, damit der Taucher auch bei Ausfall des Atemgeräts in horizontaler Lage schwimmen kann. Er dient dem Taucher an der Wasseroberfläche als Hilfsgerät zur Atmung, da die im Vergleich zu Mund und Nase höherliegende Atmungsöffnung eine bequemere und sichere Atmung ermöglicht.
Weitere Bedeutungen:
Als Schnorchel wird auch das Luftansaugrohr bei U-Booten und das aufsteckbare Luftansaugrohr bei Geländewagen bezeichnet.
