Schotten (Stadt)
| Wappen | Karte |
|---|---|
| fehlt noch | 140px|Deutschlandkarte, Position von Schotten hervorgehoben |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Hessen |
| Regierungsbezirk: | Gießen |
| Landkreis: | Vogelsbergkreis |
| Fläche: | 133,56 km² |
| Einwohner: | 11535 (31.12.2002) |
| Bevölkerungsdichte: | 86 Einwohner je km² |
| Höhe: | 168 bis 773 m ü. NN |
| Postleitzahl: | 63679 |
| Vorwahl: | 06044 |
| Geografische Lage: | 50° 30' n. Br. 09° 07' ö. L. |
| Kfz-Kennzeichen: | VB |
| Gemeindeschlüssel: | 06535016 |
| Stadtgliederung: | 14 Stadtteile |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Vogelsbergstr. 184, 63679 Schotten |
| Offizielle Website: | www.schotten.de |
| E-Mail-Adresse: | hauptamt@schotten.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Hans-Otto Zimmermann (SPD) |
Schotten ist eine Stadt in der Mitte Hessens. Die nächst größeren Städte sind Alsfeld im Norden, Fulda im Osten, Friedberg im Süden und Gießen im Westen.
| Inhaltsverzeichnis |
Geographie
Der staatlich anerkannte Luftkurort liegt am Westhang des Vogelsberges. In der Nähe befinden sich Hoherodskopf (764 m) und Taufstein (773 m), die zwei höchsten Erhebungen des Naturparks Hoher Vogelsberg. Schotten ist Fremdenverkehrsort, durch hohe Schneesicherheit im Winter und Wandermöglichkeiten im Sommer in ausgedehnten Wäldern.
Wappen
In Blau ein, auf einem goldenen Berg sitzender, silberner und rot bewehrter Falke mit ausgebreiteten Schwingen.
Der goldene Berg symbolisiert den Vogelsberg. Der Falke hat seinen Ursprung in einer Sage, die über die Stadtgründung existiert.
Geschichte
Archäologische Funde aus dem Schottener Raum reichen zurück bis in die Jungsteinzeit. Aus vorgeschichtlicher Zeit künden mehrere Hügelgräber sowie die Ringwälle "Alteburg" und "Wildhauskopf" mit unbekannter Zeitstelllung. Schotten wird zum ersten Mal 778 urkundlich erwähnt. In Zusammenhang mit der Stadtgründung könnte die "Horstburg" beim Ortsteil Rudingshain stehen, Reste einer Burganlage, die in den 70er Jahren ausgegraben wurden und als karolingischer Königshof interpretiert werden. Schotten gilt als Gründung iro-schottischer Mönche. Die große gotische Liebfrauenkirche wurde im 14. Jahrhundert gebaut. Im Mittelalter gehörte Schotten den Geschlechtern der Eppsteiner und Trimberger. Der rheinische Städtebund nahm 1382 bei einer Fehde mit diesen Rittergeschlechtern die Stadt ein und zerstörte Mauern und Schloss. Ab 1403 gehörte Schotten den hessischen Landgrafen. Aus dieser Zeit stammt das Schottener Schloss.
Wirtschaft
Verkehr
Die Bundesstraßen B 455 und B 276 führen durch die Stadt. Die nächsten Autobahnen sind die A 5 und die A 45.
Städtepartnerschaften
Schotten ist mit den folgenden Städten verschwistert :
- Arco (Italien, seit 1960),
- Beloeil-Quevaucamps (Belgien, seit 1963),
- Crosne (Frankreich, seit 1963),
- Rýmařov (Tschechien, seit 1996) und
- Maybole (Schottland, seit 2000).
Des Weiteren bestehen Städtefreundschaften mit Bogen (Bayern) und Ozimek (Polen).
Stadtgliederung
Zur Großgemeinde Schotten gehören neben der Kernstadt Schotten die Ortsteile Betzenrod, Breungeshain, Burkhards, Busenborn, Eichelsachsen, Einartshausen, Eschenrod, Götzen, Kaulstoß, Michelbach, Rainrod, Rudingshain, Sichenhausen, Wingershausen.
Entwicklung des Stadtgebiets
Durch die Gebietsreform, Anfang der 1970er Jahre schlossen sich 15 Gemeinden zu der Großgemeinde Schotten zusammen.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
In der Altstadt kann man die gotische Liebfrauenkirche mit dem berühmten Marienaltar besichtigen. Der Flügelaltar entstand um 1385, geschaffen von einem unbekannten Maler.
Regelmäßige Veranstaltungen
Im Motorsport ist der Ort durch die Schottenring-Rennen bekannt.
Weblinks
Tourismus und Unterkünfte
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