Schutzkommission beim Bundesminister des Innern
Die Schutzkommission beim Bundesminister des Innern wurde 1950 vom damaligen Bundesinnenminister Gustav Heinemann (damals CDU) berufen, um das deutsche Bundesinnenministerium in Fragen verheerender Folgen eines neuen Weltkriegs, sowie bei anderen länderübergreifenden Großschadenslagen zu warnen und zu beraten. Ihr Arbeitsgebiet sind allgemeine und spezielle Katastrophengefahren in Krieg und Frieden.
Es ist eine ungewöhnlich unabhängige Kommission: Sie wurde aus angesehenen Gelehrten im Bereich zumal der Naturwissenschaften berufen, ergänzt sich seither durch Kooptationen und wählt ihre Vorsitzenden selber. Sie bearbeitet innenministerielle Anfragen, schlägt eigene Forschungsprojekte vor, publiziert die Schriftenreihe „Zivilschutzforschung“ im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe und erstellt in unregelmäßigen Abständen eigene „Gefahrenberichte“.
Adresse: Rosastr. 9, 79098 Freiburg i. Br.; Vorsitzender ist gegenwärtig (2005) Prof. Dr. Lars Clausen (Katastrophenforschungsstelle der Universität Kiel).
