Schwäbisch Gmünd

Wappen Karte
thumb|180px|Historisches Wappen am Rathaus, links der Reichsadler, rechts das noch heute geführte weiße Einhorn im roten Feld 140px|Deutschlandkarte, Position von Schwäbisch Gmünd hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Regionalverband: Ostwürttemberg
Landkreis: Ostalbkreis
Gemeindeart: Große Kreisstadt
Geografische Lage: 48° 48' n. Br.
09° 48' ö. L.
Höhe: 321 m ü. NN
Fläche: 113,78 km²
Einwohner: 61.492 (31. Dezember2003)
Bevölkerungsdichte: 540 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 73513-73529
Vorwahl: 07171
Kfz-Kennzeichen: AA
Gemeindeschlüssel: 08 1 36 065
Stadtgliederung: 10 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 1
73525 Schwäbisch Gmünd
Website: schwaebisch-gmuend.de
E-Mail-Adresse: stadtverwaltung@
schwaebisch-gmuend.de
Politik
Bürgermeister: Wolfgang Leidig

thumb|300px|Schwäbisch Gmünd um 1900 [[Bild:Gmuend Muenster von Suedwest.jpg|thumb|300px|Heilig-Kreuz-Münster]]


Schwäbisch Gmünd ist eine Stadt im Osten des Bundeslandes Baden-Württemberg. Mit ca. 62.000  Einwohnern ist sie nach Aalen die zweitgrößte Stadt des Ostalbkreises bzw. der gesamten Region Ostwürttemberg. Die Große Kreisstadt war bis zur Kreisreform zum 1. Januar 1973 Kreisstadt eines eigenen Landkreises (Schwäbisch Gmünd; KFZ-Kennzeichen GD). Im selben Jahr wurde die Stadt Sitz des Regionalverbandes Ostwürttemberg.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Schwäbisch Gmünd liegt am Fluss Rems etwa 50 km östlich der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart. Die eingegliederten ehemals selbständigen Gemeinden reichen bis in die Höhen des Schwäbisch-Fränkischen Waldes im Norden bzw. die Ausläufer der Schwäbischen Alb im Süden.

Geschichte

Die ersten Siedlungsspuren reichen bis ins 2. Jahrhundert n. Chr. zurück, als sich römische Soldaten zur Sicherung des nahegelegenen Limes ansiedelten. Diese blieben dort, bis im 3. Jahrhundert die Alemannen die Grenzanlagen überrannten und sich in den von den Römern verlassenen Gebieten niederließen.

Ob sich der Name Gamundias, den im 9. Jahrhundert eine auf den Namen Karls des Großen gefälschte Urkunde des Klosters Saint Denis bei Paris erwähnt, auf Gmünd bezieht, ist höchst unsicher. Archäologische Hinweise auf eine von Abt Fulrad von Saint Denis angelegte Zelle fehlen.

Die prägendste Periode für Gmünd war die Zeit der Staufer. Ihre Spuren können noch heute in der ältesten Stauferstadt gefunden werden.

Das Wahrzeichen Schwäbisch Gmünds stammt jedoch aus der Gotik. Das Münster - im 14. Jahrhundert von der Baumeisterfamilie der Parler (am berühmtesten ist Peter Parler) erbaut, ist die größte Hallenkirche Süddeutschlands.

Stadtteile

Neben der Innenstadt besteht Schwäbisch Gmünd aus folgenden Stadtteilen: Bargau, Degenfeld, Bettringen, Großdeinbach, Hussenhofen, Herlikofen, Lindach, Rechberg, Straßdorf, Weiler und Rehnenhof-Wetzgau.

Wirtschaft

Im 17. Jahrhundert siedelte sich das auch heute noch stark vertretene Gold- und Silberhandwerk an. Auch das Forschungsinstitut für Edelmetalle und Metallchemie (FEM) befindet sich in Schwäbisch Gmünd.

Heute sind die in Schwäbisch Gmünd vorherrschenden Wirtschaftszweige Automobilzulieferung, Designbüros und Schmuckhandwerk. Schwäbisch Gmünd schmückt sich mit dem Titel „Gold- und Silberstadt“.

Berühmte Söhne und Töchter

Weblinks

Bilder


Koordinate: 48° 48' 00" N 9° 48' 00" O

See also: Schwäbisch Gmünd, 17. Jahrhundert, 1973, 2. Jahrhundert, 3. Jahrhundert, 9. Jahrhundert, Aalen