Schwäbische Dichterschule

Die Schwäbische Dichterschule war ein relativ lockerer Zusammenschluss von Dichtern, der sich 1805–1808 an der Universität Tübingen um Justinus Kerner und Ludwig Uhland gebildet hatte.

Man rechnet zu ihr auch Eduard Mörike, Gustav Schwab und Wilhelm Hauff. Von den Personen her ergeben sich Überschneidungen mit dem Seracher Dichterkreis, dem auch Nikolaus Lenau, Graf Alexander von Württemberg und Hermann Kurz angehörten, der sich aber erst später zusammenfand.

Literarische Berühmtheit erlangte diese Gruppe, die so einheitlich gar nicht war, durch Heinrich Heines Angriffe auf sie in seinem Schwabenspiegel. Er rechnete, um besser polemisieren zu können, auch Karl Mayer dazu.

Literatur

Der Schwäbischen Romantik widmet sich besonders die Zeitschrift "Suevica. Beiträge zur schwäbischen Literatur- und Geistesgeschichte". Hrsg. von Reinhard Breymayer in der Reihe "Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik" ISSN 0179-2482

See also: Schwäbische Dichterschule, Alexander von Württemberg, Eduard Mörike, Gustav Schwab, Heinrich Heine, Hermann Kurz, Justinus Kerner, Ludwig Uhland, Nikolaus Lenau