Schwangerschaftsstreifen

Bei Schwangerschaftsstreifen (lat. Striae gravidarum) handelt sich um Erscheinungen, die durch die starke Dehnung des Gewebes während der Schwangerschaft und der damit verbundenen Anbildung der Brüste auftreten können. Es kommt dabei zu Rissen im Bindegewebe der Unterhaut (Subkutis), die zu äußerlich sichtbaren blaurötlichen Streifen führen. Die Färbung wird durch durchscheinende Blutgefäße hervorgerufen. Die Streifen können an Bauch, Hüften, Gesäß und Brüsten auftreten.

Prädisponierende Faktoren sind eine Bindegewebsschwäche und zu große Gewichtszunahme, da die Hautelastizität während der Schwangerschaft durch hormonelle Einflüsse vermindert ist.

Nach der Schwangerschaft verschwinden diese Streifen meist wieder, sie können aber auch als Narben in Form weißer Streifen verbleiben. Eine Therapie ist nicht möglich. Vorbeugend können Sport, Massagen, Anwendung durchblutungsförderner Öle, kaltes Abduschen und die Vermeidung einer übermäßigen Gewichtszunahme wirken.

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