Schweizerische Bundesbahnen AG

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SBB-Logo an einem EW IV-Wagen

Die Schweizerische Bundesbahnen AG (kurz SBB, französisch Chemins de fer fédéraux suisses (CFF), italienisch Ferrovie federali svizzere (FFS), rätoromanisch Viafiers federalas svizras (VFS), englisch Swiss federal railways (SFR)) ist die staatliche Eisenbahngesellschaft der Schweiz mit Sitz in Bern. Sie ist eine spezial-rechtliche Aktiengesellschaft, die sich ganz im Besitz der Schweizerischen Eidgenossenschaft befindet.

Die SBB sind in drei Divisionen und zwei Bereiche aufgeteilt:

Die Aktiengesellschaft wird nach unternehmerischen Gesichtspunkten geführt. Über eine Leistungsvereinbarung legen der Bund und die SBB für jeweils 4 Jahre die Vorgaben fest. Gleichzeitig werden auch die finanziellen Abgeltungen pro Zugskilometer und die Beiträge pro Trassenkilometer festgelegt.

Die Tochterfirma SBB GmbH ist für den Schienenverkehr in Deutschland zuständig. Die SBB GmbH betreibt die Wiesentalbahn, den Seehas, den Seehäsle und den Allgäu-Express (Alex).

Inhaltsverzeichnis

Zahlen

thumb|Bahnnetz der Schweiz mit den SBB-Strecken
 

Das Schienennetz der SBB ist nahezu komplett elektrifiziert. Die meterspurige Brünigbahn war bis 2005 die einzige nicht normalspurige Bahnlinie der SBB. Diese wurde an die Luzern-Stans-Engelberg-Bahn zwecks Gründung der Zentralbahn verkauft.

Geschichte

Die Gründung erfolgte nach der Volksabstimmung vom 20. Februar 1898, als die Verstaatlichung der grössten Privatbahnen in der Schweiz beschlossen wurde. Der erste Zug auf Kosten des Bundes verkehrte in der Neujahrsnacht 1901 von Zürich über Bern nach Genf. Der 1. Januar 1902 gilt als offizielles Geburtsjahr der SBB, da bis dahin der vom Bund bezahlte Betrieb noch im Namen der Privatbahnen geführt wurde.

Verstaatlichte Privatbahnen

Der grösste Fahrplanwechsel in der Geschichte der Schweiz, fand am 12. Dezember 2004 statt. Im Rahmen der Realisierung des Projekts «Bahn 2000» änderten 90 % aller Züge den Fahrplan, ausserdem wurden gleichzeitig 12% mehr Züge eingesetzt. Kernstück von Bahn 2000 war die Reduktion der Fahrzeiten im Eisenbahndreieck Basel-Zürich-Bern auf unter eine Stunde. Damit bestehen seit Dezember 2004 in den Eisenbahnknoten ideale Anschlussverhältnisse was die Gesamtreisezeit deutlich reduziert.

Am Abend des 22. Juni 2005 legte ein Spannungsabfall für einige Stunden das komplette Schweizer Bahnnetz lahm.

Umbauarbeiten/Erneuerung

Damit der geplante Fahrplanwechsel am 12 Dezember 2005 stattfinden kann, werden an vielel Schweizer Bahnhöfen Umbauarbeiten gemacht. Die Strecke zum Beispiel von Sargans bis Ziegelbrücke (Ostschweiz) wird erneuert. Am Bahnhof von Walenstadt wird zum Beispiel der Perron vereinfacht. Anstatt 2 Anlegegleisen, existiert bald nur ein moderner Anlegeplatz, und die Perrons werden so erhöht, dass man nicht mehr in den Zug aufsteigt sondern richtig einsteigt.

Bilder

Siehe auch

Weblinks


Kategorie:Bahngesellschaft (Schweiz) Kategorie:Ehemaliger Staatsbetrieb Kategorie:Schienenverkehr (Schweiz)

See also: Schweizerische Bundesbahnen AG, Winterthur, ZVV, Zürich, 12. Dezember, 1898, 1902, 2004, 2005, 22. Juni