Seabiscuit (Film)

Filmdaten
Deutscher Titel: Seabiscuit
Originaltitel: Seabiscuit
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2003
Länge: 142 Minuten
Originalsprache: englisch
Altersfreigabe: FSK 6
Crew
Regie: Gary Ross
Drehbuch: Laura Hillenbrand
Musik: Randy Newman
Kamera: John Schwartzman
Schnitt: William Goldenberg
Produktion: Gary Barber, Tobey Maguire, Roger Birnbaum, Robin Bissell, Allison Thomas
Darsteller
Erzähler: David McCullough
Charles Howard: Jeff Bridges
Bicycle Supervisor: Paul Vincent O'Connor
Tom Smith: Chris Cooper
Steamer Owner: Michael Ensign
Red Pollard: Tobey Maguire

Der US-amerikanische Film Seabiscuit von 2003/ 2004 schildert die authentische Renn- Karriere des berühmt gewordenen Rennpferdes Seabiscuit in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts. Die Verfilmung von Gary Ross, der auch das Drehbuch verfasste, basiert auf dem von Laura Hillenbrandt verfassten Sachbuch über dieses Pferd. Der Film wurde einer der erfolgreichsten Filme des Jahres und erhielt sieben Oscar- Nominierungen, darunter bester Film, bestes Drehbuch und beste Kamera.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Beschreibung

Der Film beschreibt nicht nur die Erfolgsstory des Rennpferdes, sondern schildert im Wesentlichen die persönlichen Entwicklungen der menschlichen Besitzer, Trainer und Jockey, die aufgrund der unerwarteten Karriere des Pferdes auch ihre persönlichen Verletzungen heilen können. Daneben zeichnet der Film auch ein eindrückliches Bild der amerikanischen Gesellschaft in der Weltwirtschaftskrise. Die Siege des Underdogs Seabiscuit wurden von vielen Menschen als Zeichen dafür gewertet, dass auch ein scheinbar Hoffnungsloser wieder zu Erfolg kommen kann. Aufgrund dessen wurde das Pferd zu einem amerikanischen Symbol der Hoffnung in diesen schwierigen Zeiten.

Daneben enthält der Film einige spektakuläre Rennszenen und gibt in bemerkenswerter Weise den Verlauf eines Pferderennens aus dem Blickwinkel eines Jockeys wieder. In Deutschland hofften die Pferderennbahnbetreiber, über diesen Film mehr Publikum für den Pferderennsport zu begeistern. In mehreren Großstädten - wie beispielsweise in Köln - erhielt man daher zusätzlich zur Kinokarte eine Eintrittskarte zum nächsten Pferderennen.

Preise

Seabiscuit war sieben mal für den Oscar nominiert (u.a. als bester Film und den besten Schnitt); gewann aber gar keinen. Bei der Golden Globe Verleihung 2004 blieb der Film in zwei Kategorien (Bestes Drama, Bester Nebendarsteller) ebenfalls ohne Auszeichnung.

Weblinks

Seabiscuit

Seabiscuit

See also: Seabiscuit (Film), 1930er, 2003, 2004, Chris Cooper, Drehbuch, Englische Sprache, Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, Golden Globe, Jeff Bridges