Sebastian Münster
thumb|right|Sebastian Münster Sebastian Münster (* 21. Januar 1489 in Ingelheim; † 26. Mai 1552 in Basel) war ein Kosmograph und Hebraist.
Münster war zuerst Franziskaner, bekannte sich aber 1529 zur Reformation. Er lehrte als Professor in Heidelberg und Basel. Sein bekanntestes Werk ist die Cosmographia, eine Weltbeschreibung in sechs Büchern (Erstausgabe 1544, zahlreiche veränderte Nachdrucke), die das historische und geographische Wissen seiner Zeit zusammenstellte und nicht zuletzt wegen der vielen Illustrationen und Karten (u.a. Holzschnitte von Hans Holbein dem Jüngeren, Urs Graf, Hans Rudolph Manuel Deutsch und David Kandel) große Beachtung fand. Er verfasste auch zahlreiche bedeutende Werke zur Hebraistik, darunter die erste christliche Bibelausgabe in Hebräisch.
Ein Porträt Sebastian Münsters (nach einem Gemälde Christoph Ambergers) befand sich auf der Vorderseite der 100-DM-Banknote, die von 1962 bis 1997 im Umlauf war.
Weblinks
- Artikel im Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon
- Artikel im Historischen Lexikon der Schweiz
- Kurzbiographie
- Wer war Sebastian Münster? - Umfangreiche Dokumentensammlung des Sebastian-Münster-Gymnasiums in Ingelheim.
- Texte von Münster im WWW
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Münster, Sebastian |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsch-schweizerischer Kosmograph und Hebraist |
| GEBURTSDATUM | 21. Januar 1489 |
| GEBURTSORT | Nieder-Ingelheim |
| STERBEDATUM | 26. Mai 1552 |
| STERBEORT | Basel |
