Seitenmoräne
Als Seitenmoränen werden die von einem Gletscher abgelagerten Schuttmassen bezeichnet, die sich seitlich der eigentlichen Ausbreitungsrichtung des Gletschers abgelagert haben. Anhand ihrer Höhe lässt sich die Stärke der Vereisung rekonstruieren.
In der neueren Geomorphologie wird der Begriff nicht mehr genutzt, da sich die Unterscheidung zwischen End- und Seitenmoräne als nicht sinnvoll erwiesen hat. Stattdessen wird nur noch von Endmoränen gesprochen, die in Bezug auf Zusammensetzung und Struktur gleichartig aufgebaut sind.
Siehe auch: Moräne, Grundmoräne
