Showmaster
Der Begriff Showmaster wurde vom niederländischen Entertainer Rudi Carrell - zuerst in dem Lied Showmaster ist sein Beruf - für den Moderator einer großen Fernsehshow geprägt. Bei seiner Tätigkeit übt der Showmaster häufig selbst Elemente der darstellenden Kunst aus, indem er humoristische, musikalische oder vokale Einlagen liefert, die das Publikum neben der reinen Sachinformation zusätzlich ansprechen (z.B. die Gesangseinlagen von Rudi Carell oder die Schnellsprecheinlagen von Dieter Thomas Heck).
Bei dem Begriff selbst handelt sich um einen Scheinanglizismus. Zwar wurde er aus englischen Begriffen zusammengesetzt, wird aber in der englischen Sprache selbst nicht verwendet, dort sagt man host. Vom Begriff Showmaster wurde später auch der Quizmaster - so bezeichnete sich Hans-Joachim Kulenkampff - und der Talkmaster (Moderator einer Talkshow) abgeleitet.
Deutsche Showmaster:
- Peter Frankenfeld
- Joachim Fuchsberger
- Peter Alexander
- Dieter Thomas Heck
- Wim Thoelke
- Sebastian Deyle
- Alfred Biolek
- Vivi Bach
- Rudi Carrell
- Lou van Burg
- Dietmar Schönherr
- Hans Rosenthal
- Frank Elstner
- Fritz Egner
- Hans-Jürgen Bäumler
- Hugo Egon Balder
- Thomas Gottschalk
- Harald Schmidt
- Robert Lembke
- Mike Krüger
- Camillo Felgen
- Michael Schanze
- Stefan Raab
- Werner Schulze-Erdel
- Guido Baumann
- Günther Jauch
- Sigi Harreis
- Björn Schimpf
- Dénes Törzs
- Dagmar Frederic
