Sibirischer Husky

Der Sibirische Husky ist ein Schlittenhund, der aus dem Osten Sibiriens stammt.

thumb|right|Ein sibirischer Husky-Rüde, 11 Jahre alt. Das Fell verliert schon die schwarze Farbe und wird rötlich

Die ursprüngliche Heimat des Siberian Husky ist das nördliche Sibirien. Dort waren sie Jahrtausende lang unentbehrliche Begleiter der dort lebenden Nomadenvölker, zum Beispiel der Tschuktschen. Sie sind mit ihrem dichtem Fell mit weicher Unterwolle und etwas härterem Deckhaar, den möglichst kleinen pelzigen Stehohren, der buschigen Rute und den fest geschlossenen Pfoten hervorragend an die Kargheit der Landschaft in Nordsibirien angepasst.

Siberian Huskies sind stets neugierig, temperamentvoll und unternehmungslustig. Andererseits war früher die Selbstständigkeit als Schlittenhund gefordert und so fehlt ihnen noch heute die eigene Unterwerfungsbereitschaft. Sie haben einen hervorragenden Orientierungssinn, eine hohe Intelligenz und ein ausgezeichnetes Gedächtnis, dies macht sie bis in unsere Zeit zu gern genommenen, ausdauernden Arbeitshunden.

thumb|left|Ein sibirischer Husky-Rüde, 10 Jahre alt.

Der erste Rassestandard wurde 1930 vom Siberian Husky Club von Amerika erstellt und beim "American Kennel Club" hinterlegt. Daher gilt Amerika als das Ursprungsland für diese Rasse. Der Rassestandard ist bei der "Fédération Cynologique Internationale" (FCI) als Standard Nr. 270 eingetragen. Der Siberian Husky gehört zur Gruppe 5 "Spitze und Hunde vom Urtyp", Sektion 1 "Nordische Schlittenhunde ohne Arbeitsprüfung"

Andere Schlittenhunderassen

Siehe auch

Weblinks

See also: Sibirischer Husky, Alaskan Malamute, Amerika (Kontinent), Arbeitshund, Deckhaar, Fell, Grönlandhund, Haushund, Hunde, Husky