Siebenschneiderstein

Der Siebenschneiderstein (Söbenschniedersteen) ist ein Findling auf der Insel Rügen. Er liegt etwa 30 m vom Kliff des Gellort entfernt am Ostsee-Strand, ein Kilometer nordwestlich vom Kap Arkona. Er hat eine Masse von 165 t und ein Volumen von 61 m³. Seine Position ist: 54°41,089' nördliche Breite, 13°25,694' östliche Länge.

Der Stein ist zwar nicht der größte Findling auf Rügen (das ist der Buskam mit 600 m³), aber er gilt als nördlichster Punkt der Insel und damit "Ostdeutschlands".

Bis zur Wende 1989 traf sich an diesem nördlichsten Punkt der DDR am 21. Juni jeden Jahres eine Gruppe von Leuten, um die Sommersonnenwende zu feiern. Diese Treffen hatten die Form eines kleinen Volksfestes, auch wenn es sich nur um etwa 20 Personen handelte. Obwohl die Ostseeküste damals als Außengrenze der DDR besonders gesichert war, gab es mit den Grenztruppen der DDR hierbei kein ernsthaftes Problem. Auf dem Stein wurde bis Sonnenuntergang ein großes Feuer abgebrannt, das auch geduldet wurde. Da das Gebiet heute unter Naturschutz steht, ist ein solches Feuer heute nicht mehr erlaubt.

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Rügen

See also: Siebenschneiderstein, 1989, 21. Juni, Deutsche Demokratische Republik, Findling, Grenztruppen der DDR, Insel, Kap Arkona, Kilometer, Kliff