Siegfried I. (Luxemburg)

Der Karolinger Graf Siegfried I. († 998, Reichsabtei St. Maximin) gilt als Gründer von Luxemburg. Er war Sohn des Pfalzgrafen Wigerich von Lothringen, Graf im Triergau, Bed- und Ardennengau und von Kunigunde, Gräfin von Verdun und Enkelin König Ludwig des Stammlers. Er heiratete Hedwig von Elsass mit der er 11 Kinder hatte. Ein Bruder von ihm war Bischof Adalbero von Metz. Siegfried war Vogt des Klosters Echternach und der Reichsabtei St. Maximin zu Trier.

Als Graf im fränkischen Moselgau ertauschte Siegfried 963 die Lützelburg (in der heutigen Stadt Luxemburg an der Alzette) gegen Ländereien in Feulen bei Ettelbrück (Sauer) mit dem Kloster St. Maximin, Trier.

Er erwarb 964 vom Trierer Erzbischof Heinrich Ländereien bei Saarburg und erbaute dort auf dem Inselberg eine Höhenfestung, die Burg Saarburg.

Nachkommen

11 Kinder darunter:

Siehe auch

Personendaten
Siegfried I. (Luxemburg)
Gründer von Luxemburg
998
Reichsabtei St. Maximin

See also: Siegfried I. (Luxemburg), 1000, 1001, 963, 964, 980, 998, Alzette, Fränkisch