Silsersee

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thumb|300px|center|Silsersee, Blick Richtung Maloja

Daten
Name: Silsersee
Lej da Segl
Lage: Oberengadin
Fläche 4,1 km²
maximale Tiefe: 71 m
Zuflüsse: En, Aua da Fedoz
Abflüsse: Sela
Höhe über NN: 1797 m
Grössere Orte am Ufer: Maloja, Sils Maria
Besonderheiten:
Karte
center|300px|Silsersee

Der Silsersee (Rätoromanisch: Lej da Segl; nach der Ortschaft Sils im Engadin/Segl) ist der südöstlichste der drei Seen der Engadiner Seenplatte.

Besonders beliebt ist er bei Windsurfern, da vom Malojapass her ein zuverlässiger Wind weht.

Der deutsche Philosoph Friedrich Nietzsche kam im Juli 1881 erstmals an den See und verbrachte bis 1888 insgesamt sieben Sommer in Sils Maria, wo er im Haus der Familie Durisch ein Zimmer im 1. Stock als Mieter bewohnte und zahlreiche seiner Werke ausarbeitete, unter anderem den 2.Teil von Also sprach Zarathustra. Er hatte hier in einer nach eigenen Worten "blutsverwandten" Landschaft einen Ort gefunden, der ihm Möglichkeit zu Konzentration und Ruhe in bestem Klima bot. In seinem damaligen Wohnhaus, dem Nietzsche-Haus, ist heute ein Museum untergebracht, in dem unter anderem Originalschriften, Briefe und Erstausgaben besichtigt werden können.

Siehe auch Silvaplanersee, St. Moritzersee

Weblinks

left|thumbnail|Maloja und der Silsersee um 1900


See also: Silsersee, 1881, 1888, Also sprach Zarathustra, Baldeggersee, Bielersee, Bodensee, Brienzersee