Sinéad O'Connor

Sinéad O'Connor (* 8. Dezember 1966 in Glenageary/Irland) ist eine irische Musikerin und Sängerin.

Leben

Sinead Marie-Bernadette O’Connor wurde 1966 im irischen Glenageary (in der Nähe Dublin) geboren. Als Kind wurde sie von ihrer Mutter missbraucht. Als sie 8 Jahre alt war, ließen sich ihre Eltern scheiden. Später wurde sie von der Schule verwiesen, wegen Ladendiebstahls eingesperrt und schließlich in ein Internat gesteckt. Mit 16 floh sie von dort, um Gesang und Klavier zu studieren. Sie jobbte nebenbei als Kellnerin und sang in Kaffeehäusern.

Mitte der Achtziger unterschrieb sie in London bei Ensign Records, und 1987 erschien ihr erstes Album The Lion and the Cobra. Zu der Zeit heiratete sie ihren Drummer John Reynolds -von dem sie sich Anfang der Neunziger scheiden lässt- und bekam ein Kind (Jake) von ihm.

Sehr bekannt wurde sie aber erst 1990, mit ihrem zweiten Album I Do Not Want What I Haven't Got und der Single-Coverversion des Prince-Songs Nothing Compares 2 U (schaffte es in Deutschland auf Platz 1). Im selben Jahr weigerte sie sich in New Jersey aufzutreten, da vor ihrem Auftritt die amerikanische Nationalhymne gesungen wurde. Frank Sinatras Aussage bezüglich ihres Verhaltens lautete schlicht: "I kick her ass!"

1991 lehnte sie vier Grammy Awards ab und schloss sich stattdessen den Rappern Ice-T und N.W.A. an.

Weiterhin sorgte O'Connor für die unterschiedlichsten Reaktionen, indem sie zum Beispiel mit der IRA sympathisierte oder die Katholische Kirche ablehnt. Bei einem Auftritt 1992 in Saturday Night Live zerriss sie vor laufenden Kameras ein Bild von Papst Johannes Paul II. im amerikanischen Fernsehen. Aufgrund daraus resultierender gesellschaftlicher Anfeindungen zog sie sich aus dem Musikgeschäft zurück und begann in Dublin ein Studium des Operngesangs. Als letztes erschien 1994 ihr Album Universal Mother.

Am 10. März 1996 erblickt Sinead's Tochter "Roisin" das Licht der Welt.

Das Album Gospel Oak erscheint 1997 weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit. 1997 spielte sie in "Der Schlächterjunge" (The Butcher Boy) unter der Regie von Neil Jordan mit Ian Hart und Fiona Shaw. Im selben Jahr gründete sie mit Nanette Scriba das "Mainzer Zeitfestival".

2000 outete sie sich als homosexuell und hatte ein Comeback mit dem Album Faith And Courage.

Anfang 2003 absolvierte sie einen Gastauftritt auf einem Album von Massive Attack. Im selben Jahr verkündete sie ihren Rückzug aus dem Musikgeschäft, um laut eigener Aussage ein normales Leben zu führen.

Am 10. März bringt Sinead ihr drittes Kind, "Shane" auf die Welt.

Im Februar 2005 kündigt sie an, wieder in das Musikgeschäft zurückzukehren. Im März erscheint eine weitere CD "Collaborations".

Diskografie

Weblinks


O'Connor, Sinead O'Connor, Sinead O'Connor, Sinead O'Connor, Sinead O'Connor, Sinead

Personendaten
O'Connor, Sinéad
irische Musikerin und Sängerin
8. Dezember 1966
Glenageary/Irland

See also: Sinéad O'Connor, 1966, 1990, 1992, 1994, 1997, 2000, 2003, 2005