Sitía

thumb|300px|Hafen von Sitia

Sitia ist nach Agios Nikolaos und Ierapetra mit etwas mehr als 9.000 Einwohnern die kleinste der drei Städte im Osten Kretas. Sie ist das bäuerliche Zentrum der durch ausgedehnten Olivenanbau geprägten Region im Regierungsbezirk Lassithi. Die touristischen Angebote sind spärlich, weswegen die Stadt als einzige auf Kreta ihr typisches Gepräge erhalten konnte. Der auf einer Hochebene über der Stadt gelegene neue internationale Flughafen, der im Sommer 2004 seiner Bestimmung übergeben werden sollte, hat mit ersten Charterankünften seinen Betrieb Mitte Mai 2005 aufgenommen.

Archäologische Funde belegen eine Besiedelung seit ca. 1050 v. Chr. Laut Diogenes Laertios war Sitia die Heimatstadt des Myson, eines der Sieben Weisen.

Berühmtester Sohn der Stadt ist der Dichter Vincenzos Kornaros, der den Versroman Erotokritos verfasste. Das Werk gilt als bedeutendstes der frühneuzeitlichen kretischen Literatur.

Inhaltsverzeichnis

Sehenswürdigkeiten

Archäologische Stätten

thumb|Minoischer Palast Káto Zákros

Touristische Zentren

Museen

Naturschauplätze

thumb|Palmenstrand Vai - Ostkreta

Weblinks

See also: Sitía, 1050 v. Chr., Agios Nikolaos, Die sieben Weisen, Diogenes Laertios, Hochebene, Ierapetra, Itanos, Kloster Toplou, Kreta