SK Rapid Wien

Sportklub Rapid Wien
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SK Rapid Wien-Logo

Vereinsdaten
Gegründet: 8. Januar 1899
Vereinsfarben: Grün-Weiß
Heimtrikot
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Auswärtstrikot
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Präsident: Rudolf Edlinger
Stadion: Gerhard Hanappi Stadion
(18.500 Plätze)
Anschrift: Keißlergasse 6
1140 Wien
Tel.: (0043 1) 910 01
Fax: (0043 1) 911 19 06
Website: http://www.skrapid.at/

Der SK Rapid Wien, österreichischer Rekordmeister mit 31 Meistertiteln, ist einer der zwei Fußball-Großvereine in Wien. Der zweite ist der Erzrivale Austria Wien. Rapid-Spieler werden auch oft die "Grün-Weißen" (Vereinsfarben) oder "Hütteldorfer" (Teil von Wien, in dem das Gerhard Hanappi Stadion steht) genannt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Rapid wurde 1898 unter dem Namen "Erster Wiener Arbeiter-Fußball-Club" gegründet. Damals waren die Vereinsfarben noch Rot-Blau, so sehen heute die Auswärtsdressen aus. Am 8. Jänner 1899 änderte der Verein den Namen nach dem Vorbild von Rapide Berlin in "Sportklub Rapid Wien". 1905 wurden die Vereinsfarben auf Grün-Weiß geändert, die ersten Trikots waren längsgestreift. Einer der bemerkenswertesten Erfolge war der deutsche Meistertitel 1941 sowie der deutsche Pokalsieg 1938. Es war eine große Überraschung dass Rapid im Finale um die deutsche Meisterschaft 1941 den FC Schalke 04 nach 0:3 Rückstand in der Rapidviertelstunde mit viel Kampfkraft (der viel beschworene "Rapidgeist") noch mit 4:3 besiegen konnte.

Die größten Erfolge der Neuzeit konnte Rapid mit den zweimaligen Einzug in das Finale des Europacups der Cupsieger (1985 und 1996) verbuchen, die jedoch beide verloren gingen (1:3 gegen FC Everton bzw. 0:1 gegen Paris St. Germain). Als einziger Spieler in beiden Finali mit von der Partie war der ehemalige österreichische Nationaltorhüter Michael Konsel.

Mit der legendären "Rapidviertelstunde" meint man die letzten 15 min, in denen Rapid schon einige Spiele komplett umgedreht hat, was darin liegen mag, dass die typischen Stärken Rapids immer in den Bereichen Ausdauer und Kampfkraft lagen. Diese letzte Viertelstunde wird traditionell nach der 75. Spielminute vom Publikum rhythmisch und lautstark eingeklatscht.

Rapid hat die größte Fangemeinde der österreichischen Fußballklubs und wird von manchen Anhängern mit mehr oder weniger Ernst als "Religion" bezeichnet, dementsprechend wird das Stadion scherzhaft "Sankt Hanappi" genannt.

Im Mai 2005 fixierte der Redkordmeister SK Rapid drei Runden vor Meisterschaftsende den 31. Meistertitel der Vereinsgeschichte. Das ist insofern bemerkenswert, da sich der Stamm der Mannschaft seit dem Amtsantritt von Trainer Josef Hickersberger im Jahr 2002 nicht wesentlich verändert hat. Damals standen die "Grünen" auf dem achten Tabellenplatz. Das Finale des ÖFB-Cups 2005 verlor Rapid allerdings gegen Austria Wien mit 1:3.

Erfolge

Bekannte Spieler

Trainer seit 1979

Weblinks

Wien, SK RapidRapidKategorie:Sport (Österreich)

See also: SK Rapid Wien, 1898, 1899, 1941, 8. Januar, Andreas Herzog, Andreas Ivanschitz