SLP (Bundeswehr)

SLP ist die Abkürzung für das Standardisierte Leistungsprofil, mit dem in der Bundeswehr dokumentiert wird, dass ein Soldat bestimmte Fremdsprachenfähigkeiten besitzt.

Das SLP wird nach dem erfolgreichen Ablegen einer SLP-Sprachprüfung zuerkannt. Diese Prüfung testet das Hörverstehen (H), den mündlichen Sprachgebrauch (M), das Leseverstehen (L) und den schriftlichen Sprachgebrauch (S).

In jeder der vier nötigen Einzelprüfungen kann der Soldat eine Leistungsstufe zwischen 1 und 4 erreichen. Die detaillierten Anforderungen an die jeweiligen Stufen findet man auf der Seite der Universität der Bundeswehr München.

Das Prüfungsergebnis wird als vierstellige Ziffernkombination (HMLS) unter Nennung der Fremdsprache angegeben, z.B. "SLP Französisch 3232". Nach zwei Jahren verliert jedes SLP seine offizielle Gültigkeit.

Das SLP wird verwendet, um sicherzustellen, dass ein Soldat die fremdsprachlichen Anforderungen für einen bestimmten Dienstposten oder eine besondere Verwendung erfüllt. Ein Truppenoffizier der Luftwaffe beispielsweise muss mindestens ein Englisch SLP 3332 erreichen.

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