Snæfellsjökull
thumb|Snæfellsjökull
Der Snæfellsjökull ist ein 1446m hoher Stratovulkan am westlichen Ende der Halbinsel Snæfellsnes auf Island. Der Berg hieß ursprünglich Snæfell, zur Unterscheidung von zwei anderen Bergen dieses Namens wird aber bei ihm die isländische Bezeichnung für Gletscher (jökull) an den Namen gehängt.
Seine Kappe bildet ein Gletscher, aus dem zwei kleine Vulkanschlote ragen. Bekannte größere Ausbrüche fanden vor ca. 10000, 4000 und vor ca. 1750 Jahren statt. Der Krater mit den beiden Schloten erschien beim letzten Ausbruch.
Er gilt als einer der berühmtesten Berge der Insel. Dies hat er nicht zuletzt dem französischen Autor Jules Verne zu verdanken, der in seinem Roman "Reise zum Mittelpunkt der Erde" den Einstieg in die Unterwelt genau am Snæfellsjökull anlegt. Außerdem werden dem Vulkan von Esoterikerseite her Qualitäten als Träger besonderer Kraftfelder zugesprochen.
Der Vulkan liegt inmitten des nach ihm benannten Snæfellsjökull-Nationalparks und ist an klaren Tagen sogar von Reykjavík aus zu sehen, das in Luftlinie ca. 120 km entfernt liegt.
Siehe auch
Weblinks
- Informationen zum Nationalpark (englisch)
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