Sousafon

[[Bild:MG05MBSousa.jpg|thumb|240px|Kostümierter Sousafon-Spieler während des Mardi Gras in ]] Das Sousafon ist eine Form der Tuba, die Ende des 19. Jahrhunderts auf Initiative des amerikanischen Komponisten John Philip Sousa erstmals gebaut wurde. Das Instrument ist von der Funktion her eine Tuba in Grundstimmung Eb oder Bb mit weiter Mensur und meist drei Ventilen.

Die Bauform des Sousaphons entstammt dem Helikon, dessen (kleinerer) Trichter allerdings seitlich ausgerichtet ist. Es wird aber im Gegensatz zur europäischen Tuba nicht vor, sondern um den Körper getragen; das hochaufragende Schallstück mit kurzem, aber sehr großem nach vorne gerichtetem Schalltrichter ist abnehmbar. Seit den 1960er Jahren sind auch Sousafone aus Kunststoff üblich, deren Schalltrichter und letzte Rohrwindung aus weiß eingefärbtem, glasfaserverstärktem Epoxydharz besteht (Gewichtsvorteil).

Über die Entstehung des Namens gibt es keine gesicherten Erkenntnisse. Eine weitere Version ist, dass er von einem österreichischem Instrumentenbauer namens Siegfried Ochs stammen soll, der in die USA ausgewandert ist und seine Initialen SO mit USA verbunden hat. Diese Erklärung kann aber auch nur „gut erfunden“ sein.

See also: Sousafon, 19. Jahrhundert, 1960er, Epoxydharz, Helikon, John Philip Sousa, Mardi Gras, Mensur, New Orleans, Tuba