Spanischer Bock
Der spanische Bock war ein Folterinstrument des späten Mittelalters. Er bestand aus einem nach oben keilförmigen Holzbock, oft auch mit Metallzacken versehen, auf den die Folteropfer (meist Frauen und Mädchen) mit gespreizten Beinen gesetzt wurden. Besonders bei Hexenprozessen wurde diese verschärfte Art der Folter oft vom Richter angeordnet. Darüber hinaus mussten die Delinquentinnen noch scharfe Peitschen- und Rutenhiebe auf Rücken, Brüste und Schenkel erdulden.
Um die Wirkung zu verstärken, wurden mitunter Gewichte an die Füße gehängt, dies führte zu schwersten Quetschungen und Rissen des Genital- und Verdauungsbereiches bis hin zum Tod.
