Spartakusaufstand

Zum Spartakusaufstand oder den Sklavenkriegen im antiken Griechenland siehe Spartakus.

Als Spartakusaufstand werden auch die bewaffneten Kämpfe in Berlin im Januar 1919 bezeichnet. Der Begriff hat sich eingebürgert, obwohl der Spartakusbund bzw. die KPD nicht allein für den Aufstand gegen die Absetzung des linkssozialdemokratischen Polizeipräsidenten Eichhorn (USPD) durch den Rat der Volksbeauftragten verantwortlich war. Nach der blutigen Niederschlagung des Aufstandes durch die republikfeindlichen Freikorps wurden Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht sowie andere prominente Kommunisten verhaftet und ermordet.

Der Spartakusbund besetzte am 5. Januar 1919 eine Zeitungsredaktion in der Kochstraße (Berlin) und errichtete Straßensperren um gegen die Absetzung des Berliner Polizeipräsidenten Eichhorn zu protestieren. Die Besetzung wurde am 12. Januar 1919 durch die OHL unter der Führung Gustav Noskes (MSPD) beendet, da der Spartakusbund nicht die erwartete Unterstützung der Arbeiterschaft erfuhr. Ebert forderte, obwohl der Aufstand längst niedergeschlagen war die Marinebrigade "Eberhardt" an, die letztendlich Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht am 15. Januar ermordete. Dies führte dazu, dass das Image des MSPD-Führers Friedrich Ebert sehr angeschlagen wurde.

Siehe auch: Gustav Noske, Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg, Spartakusbund und KPD

Weblinks

See also: Spartakusaufstand, 1919, Aufstand, Berlin, Freikorps, Griechenland, Gustav Noske, KPD, Karl Liebknecht, Kommunisten