Spielsimulation
Eine Spielsimulation, auch Planspiel genannt, ist ein Prognoseverfahren, welches komplexe betriebswirtschaftliche Zusammenhänge in überschaubare Spielwelten abbildet und diese im wahrsten Sinne des Wortes "begreifbar" macht. Dabei sind Spielsimulationen vorwiegend als Brettplanspiel konzipiert, bei dem die Interaktion der Teilnehmer im Vordergrund steht. Die Teilnehmer selbst sind hoch motiviert um das Gelernte anschließend in die Praxis umzusetzen.
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Teste das Spiel
Ist das Spiel ein Standardszenario (eine Entscheidungssituation, die vom eigenen Verhalten unabhängig ist), greifen:
- Historische Simulation
- Monte Carlo Simulation
- Faktorenanalyse
Ist das Spiel kein Standardszenario (eine Entscheidungssituation, in der mehrere Entscheider Einfluß auf das Resultat haben und ihre eigenen Interessen verfolgen), greifen:
- Geeignete Kombinationen von Standardtests
- Entscheidungsbaumalgorithmen
- Laborexperimente
Was bewirken Spielsimulationen?
Kernfrage bei Spielsimulation ist immer ob Prozeß und Inhalt zusammenpassen.
Die Simulation ermöglicht, Strategien zu durchdenken, zu erarbeiten und zu verbessern.
Sie schafft Raum zur aktiven Gestaltung der Spiele.
Für gegebene Strategien ergeben sich neue Anwendungen, hingegen werden neue Strategien gefunden um das Spiel zu verändern.
Ebenso werden Lernprozesse für die Optimierung der Strategie zur Anpassung des Spiels an die Realität hervorgerufen.
Spieltheorie
Spielmodelle unterstützen den Entscheider bei der systematischen Abschätzung der Folgen eigener oder fremder Entscheidungen.
Strategisches Denken bedeutet in Ergänzungen zu denken. Systematisches Verstehen, was andere motiviert. Um auf Ereignisse, die eintreten könnten, vorbereitet zu sein, muß das komplette Bild im voraus gedacht werden.
Analysieren bedeutet sich in die Situation der Anderen zu versetzen, wie die Anderen das Spiel spielen.Dadurch werden Optionen erwogen um Anfangsstrategien zu erkennen. Die Prämissen der Problemlösungen die nachhaltige Werte schaffen müssen ständig hinterfragt werden.
Das erfordert routinemäßige Überprüfung.
- Spieltheorie ist nach innen gerichtet ein Konfliktlösungsmodell (Konfliktaufstellung)
- Nach außen orientiert ein Managementmodell (Beyond Budgeting)
Spiele sind eine Vermittlungsinstanz, da sie über Zahlen Werte und Eigenschaften vermitteln.
Empirisch fundiert, theoretisch sauber und kohärent, erzeugen sie Mehrwert und wirken sich auf Entscheidungen aus.
Sie verbessern Management, Kontrolle und Verständnis.
Das Entscheidende ist spieltheoretische Überlegungen anzustellen, die mit modernsten betriebswirtschaftlichen Methoden nach Lösungen suchen.
Struktur der Methode
- Setting: Ausschnitt der Realität
- Rollen: Verschiedene Teilnehmer aus unterschiedlichen Abteilungen oder Bereichen (homogen oder heterogen)
- Aktionsmöglichkeiten: Handlungsmöglichkeiten
- Zeit: wesentliche verkürzung des Verfahrens, welches ansonsten in der Realität länger dauern würde
- Ort: räumlich und sachlich zusammengezogen
- Kommunikation: intensiv und direkt
Weblinks
- http://www.laum.uni-hannover.de/ilr/lehre/Ptm/Ptm_Planspiel.htm
- http://www.sinus-online.com/Planspiele/planspiele.html
- http://www.targetsim.com/index.php?id=392
- http://www.igp.uni-stuttgart.de/publika/prognose/main.html
- http://www.ifu-kybernetik.de/produkte/planspiele-angebote_j.shtml
- http://www.marga.de/pdf/Marga6_8.pdf
- http://www.europaeische-akademie.de/4_bausteine/planspiele.php
- http://www.vernetzt-denken.de/der_manager_im_handelsbetrieb.htm
- http://www.haptus.de
