Skisprungschanze

Eine Skisprungschatze ist eine Sportstätte neben den Sprungskiern das maßgebliche Sportgerät für den Skisprungsport.

Im Skisprung-Sport wird für die Sprungschanze oft der skandinavische Begriff Bakken verwendet.

Sprungschanzen für Spitzensportler liegen an steilen Berghängen und erlauben – bei entsprechender Länge und Höhenunterschied – Sprünge von über 100 Meter. Ab etwa 150 m spricht man auch von "Skifliegen".

Aufbau einer Sprungschanze

[[Bild:Hinterzarten Adlerschanze.jpg|right|thumb|Die Adlerschanze in Hinterzarten (Sommerskispringen)]] Die Sprungschanze besteht aus:

Die Geometrie der Schanzenanlage (Länge, Höhe und Neigung des Schanzentisches, Radius und Neigung des Aufsprungbereichs) ist dafür verantwortlich, welche Weite auf einer Schanze theoretisch gesprungen werden kann. In der Praxis kommt dazu noch die Anlaufgeschwindigkeit, die wiederum abhängig ist von den Schneeverhältnissen in der Anlaufspur, der Länge des Anlaufs und dem Wind. Der Konstruktionspunkt einer Schanze gibt an, für welche Weite sie ausgelegt ist und wird für die Ermittlung der Weitenpunkte herangezogen.

Bekannte Sprungschanzen des Spitzensports

right|thumb|Holmenkollen-Schanze im Sommer 1975

Kleinere Sprungschanzen für den Nachwuchs befinden sich öfters in der Nähe von Städten, beispielsweise

Weblinks

See also: Skisprungschanze, Berghang, Bergisel, Bischofshofen, Deutschland, Geometrie, Harrachov, Hinterzarten, Holmenkollen, Innsbruck