St. Andreas (Köln)
thumb|Köln, St. Andreas thumb|Köln, St. Andreas, Innenansicht 1 thumb|Köln, St. Andreas, Innenansicht 2 thumb|Köln, St. Andreas, Innenansicht 3 thumb|Köln, St. Andreas, Wandgemälde, Anbetung thumb|Köln, St. Andreas, Machabäerschrein Die Basilika St. Andreas ist eine der zwölf romanischen Kirchen in Köln. Sie befindet sich im Stadtteil Altstadt Nord und ist nur wenige Minuten vom Dom entfernt. Signifikant ist der Vierungsturm mit seinem Faltdach.
St. Andreas ist eine dreischiffige Pfeilerbasilika, die romanische wie gotische Elemente enthält. Der Standort von St. Andreas geht auf eine frühchristliche Kapelle mit dem Namen „St. Matthaeus in fossa“ (St. Matthäus am Graben) zurück. In der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts wurde an dieser Stelle eine neue Kirche gegründet, die dem Heiligen Andreas gewidmet wurde. Der heutige Bau geht zurück auf das frühe 13. Jahrhundert. Im 14. Jahrhundert wurde das Bauwerk um eine gotische Kapelle erweitert. Ein Jahrhundert später wurden der romanische Ostchor und die Krypta zu Gunsten eines gotischen Hochchors abgerissen. Weitere dem jeweils aktuellen Baustil geschuldete Umbauten folgten später.
Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde St. Andreas bis 1947 wiedererrichtet. Trotz der Zerstörungen während des Weltkrieges blieben wertvolle mittelalterliche Wandmalereien erhalten.
Sehenswert ist weiterhin die Altartafel der Rosenkranzbruderschaft (auch „Madonna mit dem Mantel“) vom Meister von St. Severin aus dem frühen 16. Jahrhundert. Im nördlichen Seitenschiff befindet sich außerdem der Machabäer-Schrein (1527).
