St. Maria im Kapitol

thumb|St. Maria im Kapitol, Dreikonchenanlage und Skulptur „Die Trauernde" thumb|St. Maria im Kapitol, Innenansicht, Chor St. Maria im Kapitol ist ein frühromanischer Kirchenbau in Köln.

Sie entstand am Standort und auf den Fundamenten eines den Göttern Jupiter, Juno und Minerva gewidmeten Tempels (lateinisch capitolium, der Haupttempel einer römischen Stadt). Vor seinem Bau existierte hier eine weniger bedeutende Vorgängerkirche. Mitte des 11. Jahrhunderts initierte die Benediktiner-Äbtissin Ida den Bau der neuen Kirche, deren Grundriss sich von dem der Geburtskirche in Bethlehem ableitet. Auffallend und für die damalige Zeit ungewöhnlich sind die drei Konchen (Ausbuchtungen/Nischen am Chor der Kirche), die dem Grundriss aus Bethlehem folgen. Die unter der Kirche gelegene Krypta hat fast die Ausmaße der des Speyerer Doms. Auch Maria im Kapitol wurde im Zweiten Weltkrieg weitgehend zestört. Zum Gedenken an die Toten des Krieges ließ die Stadt Köln die Skulptur „Die Trauernde“ (1946/49 von Gerhard Marcks) auf dem Platz vor der Dreikonchenanlage errichten. Sehenswert sind neben der originalgetreu rekonstruierten Dreikonchananlage (innen wie außen) u. a. die im südlichen Seitenschiff ausgestellten Holztüren von ca. 1060, die „Limburger Madonna“ (13. Jahrhundert), das Pestkreuz (1304), der Renaissancelettner (1523) sowie ein Flügelaltar (Hans von Aachen?) und ein Tafelbild eines (Hans Baldung Grien-Schülers – beide Gemälde um 1600).

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See also: St. Maria im Kapitol, Benediktiner, Bethlehem, Hans Baldung Grien, Juno, Jupiter (Mythologie), Köln, Minerva