Staatliches Komitee für Rundfunk

Das Staatliche Komitee für Rundfunk wurde 15. September 1952 in Ost-Berlin nach sowjetischen Vorbild gegründet und war sechzehn Jahre lang das oberste Leitungsgremium für Hörfunk und Fernsehen in der DDR. Mit der Gründung des Staatlichen Rundfunkkomitees "wurde der DDR-Rundfunk zum Staatsrundfunk" (Ingrid Pietrzynski, DRA).

Formal gesehen war das Staatliche Rundfunkkomitee dem Ministerrat der DDR unterstellt, real aber der politischen Kontrolle und Anleitung durch das Zentralkomitee der SED untergeordnet.

Am 15. September 1968 wurde ein eigenständiges Staatliches Komitee für Fernsehen gebildet. Das Staatliche Rundfunkkomitee blieb bestehen und konzentrierte sich bis zum Zusammenbruch der DDR auf die Leitung und Kontrolle der Hörfunksender.

Vorsitzende

siehe auch

Rundfunk der DDR (Hörfunk)

See also: Staatliches Komitee für Rundfunk, 15. September, 1952, 1968, Achim Becker, Deutsches Rundfunkarchiv, Fernsehen der DDR, Gerhart Eisler, Ministerrat (DDR), Ost-Berlin