Stahlbau

Der Stahlbau bezeichnet den Teil des Ingenieurbaus bei dem für den Bau von Tragwerken in erster Linie Stahl zum Einsatz kommt. Dabei werden gewalzte Stahlträger, Bleche und Rohre aus Baustahl und seit relativ kurzer Zeit auch Stahlgußteile durch Nieten, Verschweißen oder Verschrauben miteinander zu einem Tragwerk verbunden. Der Stahlbau verbindet den Vorteile der vergleichsweise kurzer Planungs- und Bauzeit mit einer flexiblen Ausführung des Tragwerkes. Diese Flexibilität ergibt sich beispielsweise durch die Verwendung relativ leichter und schlanker Bauteile und einen hohen Vorfertigungsgrad und damit verkürzte Montagezeiten. Nachteil des Stahlbaus sind relativ die relativ hohen Kosten und die Schwingungsanfälligkeit von Stahlbauwerken. Die relativ hohen Kosten bedingen eine Verwendung des Stahls im Bauwesen in den Bereichen, in denen er seine Vorteile ausspielen kann.

Teilgebiete des Stahlbaus sind:

Bekannte Bauwerke aus Stahl

[[Bild:Killesbergturm2-.jpg|thumb|Killesbergturm in Stuttgart]]

Korrosionsschutz

Ein Nachteil des Stahlbaus ist der aufwändige Korrosionsschutz. Er erfolgt gewöhnlich durch Beschichten des Tragwerks mit Korrosionsschutzfarbe oder durch Verzinken.

Brandschutz

Stahlbauwerke benötigen besondere Brandschutzvorkehrungen, da durch die geringen Querschnitte der Träger und deren gute Wärmeleitfähigkeit diese bei einem Brand schnell erwärmen und sich dadurch deren Festigkeit verringert. Abhängig von der Brandlast und dem vorgesehenen Gebrauch des Bauwerks können spezielle Ummantelungen das Versagen herauszögern.

Siehe auch: Holzbau

See also: Stahlbau, Bau, Befestigungsschraube, Belgien, Berlin, Beschichten, Blech, Brandlast, Brandschutz, Brücke