Station Agent
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Station Agent ist ein Spielfilm von Thomas McCarthy aus dem Jahr 2003.
Handlung
Der kleinwüchsige New Yorker Fin arbeitet im Modelleisenbahngeschäft seines einzigen Freundes Henry. Als dieser stirbt und ein Grundstück im ländlichen New Jersey hinterlässt, zieht Fin in die Provinz, um sich dort seiner Leidenschaft für Züge zu widmen und endlich Ruhe vor der aufdringlichen Umwelt zu finden, die ausschließlich auf seinen Kleinwuchs fixiert ist. Das einzige Haus auf dem Grundstück ist eine alte Bahnstation, in der sich Fin einrichtet, doch ist es mit der Ruhe bald vorbei: Der Hot Dog-Verkäufer Joe platzt vor Neugier für den Zugezogenen, und die schuldbewusste Olivia, die Fin zweimal beinahe überfährt, sucht nach Wegen für eine Entschuldigung. Obwohl Fin an neuen Freundschaften kein Interesse zeigt, beginnen die Drei, ihre Einsamkeit zu teilen. Außerdem fängt die Bibliotheksangestellte Emily an, mit Fin zu flirten, und das von Zügen begeisterte Mädchen Cleo, ihn für einen Vortrag in ihrer Schule zu überreden. Die ungetrübte Idylle im Bahndepot wird durch den Einbruch der Realität zerstört, doch erst als die Freundschaft von Fin, Joe und Olivia auf die Probe gestellt wird, erweist sich deren wahrer Wert.
Interessantes
- Der Serien-Darsteller Thomas McCarthy schrieb das Drehbuch seinem Freund Peter Dinklage, seinem Kollegen Bobby Cannavale und seiner Lieblingsschauspielerin Patricia Clarkson auf den Leib.
- Im August 2002 wurde Station Agent in nur 20 Tagen in New Jersey gedreht.
- Nachdem Station Agent auf verschiedenen Filmfestivals präsentiert wurde, bezahlte Miramax $1,5 Mio. für die Vertriebsrechte.
- Der Film kostete nur $500.000, spielte weltweit aber über $10 Mio. ein..
Auszeichnungen
Station Agent gewann den Britischen Filmpreis in der Kategorie Bestes Drehbuch. Mehrere Kritikerpreise gewann Patricia Clarkson für ihre Rolle der depressiven Olivia, und die wichtigen Independent Spirit Awards wurden in den Kategorien Bester Film, Bestes Drehbuchdebüt und Beste Produktion überreicht.
