Steingarten

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Gewöhnliche Küchenschelle - als Gartenzierpflanze wurde sie erst mit dem Aufkommen der Steingärten populär

Als Steingarten bezeichnet man entweder einen Zengarten, der nur aus Steinen und Kies ohne Bepflanzung besteht, oder – und das gilt vor allem für die westlichen Hemisphäre – eine spezielle Beetform im Garten mit Pflanzen aus der Alpenflora oder trockenheitsresistenten Pflanzen. Die nachfolgenden Ausführungen beziehen sich auf diese spezielle Beetform.

Steingärten zeichnen sich durch eine gute Entwässerung und die Dominanz von großen Steinen und Stein- oder Kiesschotter aus. Ein idealer Steingarten sollte auf einem sanften Abhang angelegt sein, der vorzugsweise nach Süden oder Südwesten gerichtet ist. Damit bietet er die idealen Wachstumsbedingungen für Steingarten- beziehungsweise Alpenpflanzen. Sonderformen des Steingartens sind der Geröllgarten oder das Kiesbeet.

Steingärten wurden erst im Laufe des 20. Jahrhunderts populär. Mit der zunehmenden Popularität erhielten eine ganze Reihe von Pflanzen Einzug in die Gärten. Dazu zählt beispielsweise die Gewöhnliche Küchenschelle, die noch gegen Ende des 19. Jahrhunderts nur sehr selten in Gärten zu finden war und die heute zum gängigen Angebot von Staudengärtnereien und Gartencentern gehört.

Weitere typische Pflanzen für einen Steingarten sind:

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See also: Steingarten, Alpenblume, Alpenflora, Alpennelke, Enzian, Geröllgarten, Gestein, Gewöhnliche Küchenschelle, Glockenblumen, Grasnelke