Steinkauz (Art)
| Steinkauz | ||||||||||
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| none|250px|SteinkauzSteinkauz (Athene noctua) | ||||||||||
| Systematik | ||||||||||
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Der Steinkauz (Athene noctua) ist eine kleine Eulenart aus der Familie der Eigentlichen Eulen (Strigidae).
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Aussehen
Diese kleine Eule (Länge etwa 22 cm) mit ihrem kleinen Kopf und den hellgelben Augen ist tag- und nachtaktiv und im Flug an ihrem recht kurzen Schwanz zu erkennen.
Verbreitung
Der Steinkauz lebt in Westeuropa, Nord- und Nordostafrika.
Lebensraum
Der Steinkauz bevorzugt offenes Gelände wie Steinbrüche, Kopfweidenbestände sowie Gärten mit alten Bäumen und Obstbaumgärten. Er benötigt ein reichhaltiges Angebot an Bruthöhlen, Tagesverstecken und Sitzwarten. Da natürliche Baumhöhlen nicht ausreichend zur Verfügung stehen, werden ihm heute zunehmend künstliche Niströhren angeboten.
Lebensweise und Ernährung
Er ist dabei ein ausgesprochener Standvogel und zeigt Brutortstreue. Er verläßt sein Revier auch bei anhaltend hohen Schneelagen und Kälteperioden nicht (kein sogenanntes "Winterflucht"-Verhalten). Anders als die Schleiereule kann er zwar fast das Dreifache an Depotfett relativ zum Körpergewicht speichern; trotzdem sind in strengen Wintern seine Jagdmöglichkeiten so eingeschränkt, dass dann eine hohe Sterblichkeit einsetzt.
Der Steinkauz jagt vorzugsweise in der Dämmerung und nachts auf große Insekten wie Käfer, Regenwürmer und Grillen, aber auch auf Mäuse, Kleinvögel, Jungschlangen und Eidechsen.
Fortpflanzung
Der Steinkauz brütet von April bis Juni in natürlichen Baum- oder verlassenen Spechthöhlen.Im Normalfall legt der Steinkauz 3 bis 5 Eier.
Sonstiges
Der Steinkauz ist Vogel des Jahres 1972.
Literatur
- Jürgen Nicolai: Greifvögel und Eulen. Kompaß-Naturführer. Gräfe und Unzer Verlag.
