Stelligkeit

Der Begriff Stelligkeit (auch: Arität) steht für die Anzahl der Argumente einer Abbildung bzw. eines Operators.

Eine k-stellige Abbildung ist eine Abbildung mit k Argumenten.

f : A_1 \times A_2 \cdots \times A_k \to B, z.B. ist f : \mathbb{R} \times \mathbb{N} \to \mathbb{R} : f(x, y) = x^y eine 2-stellige Abbildung.

Dabei vereinbart man, dass eine 0-stellige Abbildung kein variables Argument hat, somit konstant sein muss.

f : \{()\} \to B, z.B. f() = 3, dabei ist () irgendein fixes Element.

Man kann Stelligkeit auch anders interpretieren, nämlich dass eine k-stellige Abbildung ein Tupel x = (x_1, \ldots, x_k) der Länge k als Argument hat. Also statt k Einzelobjekten, nur ein Aggregat mit k Komponenten.

Z.B. f(()) = 3 oder f((x,y)) = x + y.

Das ist letztlich nur eine Frage, wie man am liebsten seine Argumente zusammenfasst.

Es passt auch schön mit der Definition zusammen, dass ein Tupel x der Länge k, wenn die Komponenten alle aus der gleichen Grundmenge M stammen, sich als x \in M^k schreibt, wobei man M0 = {()} mit | M | = 1 definiert.

See also: Stelligkeit, Aggregat, Funktion (Mathematik), Komponente, Operator, Tupel