Stephen Shore

Stephen Shore, (*1947 New York (USA)), ist ein amerikanischer Fotograf. Er ist einer der bedeutendsten Fotografen der Gegenwart. Er spielte eine zentrale Rolle bei der Entwicklung der amerikanischen (Farb-) Fotografie der 1960er und 1970er Jahre.

Stephen Shore setzte sich schon in seiner Kindheit mit der Fotografie auseinander. Als 17jähriger präsentierte er dem damaligen Kurator des Museums of Modern Art, New York, (MOMA), Edward Steichen eigene Fotografien. Dieser erwarb, offenbar beeindruckt von der Qualität der Arbeiten, drei Werke. Sieben Jahre später, im Alter von 24 Jahren (1971), hatte Shore dann als erster lebender Fotograf schon eine Einzelausstellung im New Yorker Metropolitain Museum of Art.

Ein wichtiger Ort der Anregung war für Shore Andy Warhols „Factory“, Treffpunkt für viele Anvantgardekünstler der 1960er und 1970er Jahre. Shore dokumentierte das Leben in der „Factory“ und viele der dort verkehrenden Künstler und Musiker (wie z.B. „Velvet Underground“ mit Lou Reed). Hieraus entstand dann eine Foto-Ausstellung mit dem Titel „The Velvet Years“.

In den 1970er Jahren unternahm Stephen Shore viele Reisen quer durch die Vereinigten Staaten und dokumentierte typisch amerikanische Ansichten von Siedlungen, Straßenkreuzungen, Gewerbegebieten und Tankstellen. Mit diesen Aufnahmen wurde er insbesondere neben William Eggleston zu einem der amerikanischen Pioniere der Farbfotografie. Das zu einer Zeit als in Europa, einschließlich Deutschland, Farbfotografie in der künstlerischen Fotografie noch verpönt war.

Stephen Shore wurde schnell über die USA hinaus bekannt und wurde schon mehrfach in Deutschland ausgestellt: u.a. 1977 in der Kunsthalle Düsseldorf, 1994 im Sprengel Museum Hannover, 1999 in der SK Stiftung Kultur, Köln, und 2003 innerhalb der Ausstellung „Cruel and tender“ im Ludwig-Museum Köln.

Ausstellungen (Auswahl)

Bücher (Auswahl)


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See also: Stephen Shore, 1947, 1960er, 1970er, 1971, 1977, Andy Warhol, Edward Steichen, Farbfotografie, Lou Reed