Sterbetafel
Die Sterbetafel sagt aus, mit welcher erwarteten Wahrscheinlichkeit ein Individuum mit bestimmten Eigenschaften (z.B. Zugehörigkeit zu einer bestimmten Altersgruppe und zu einem bestimmen Geschlecht) es ein bestimmtes höheres Alter erreichen wird oder erreicht hätte. Sterbetafeln zeigen so die Lebenserwartung unter der Voraussetzung an, dass sie auch in Zukunft unverändert Gültigkeit haben.
Sie zeigt, wie sich eine Bevölkerung mit festem (in der Regel gleich groß vorgegebenem) Bestand Neugeborener (die sogenannte "Radix") reduziert. Kohorten- oder Generationen-Sterbetafeln beziehen sich auf alle in einem Jahr (oder in mehreren Jahren) geborene Personen, Perioden-Sterbetafeln auf alle in einem Jahr (oder in mehreren Jahren) lebende Personen. Die Sterbetafel ist ein wichtiges Instrument für die Berechnung von Versicherungen (Lebensversicherung, Rentenversicherung) und für die Demografie. Die Methode der Sterbetafelberechnung gehört zu den nichtparametrischen Verfahren der Ereignisanalyse (event analysis).
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siehe auch
Weblinks
- http://www.destatis.de/presse/deutsch/pm2004/p4860022.htm Statistisches Bundesamt mit Sterbetafel 2001/2003 für Deutschland (Excel-Tabelle)
- http://www.statistik.at/fachbereich_03/bevoelkerung_tab5.shtml Sterbetafel 1990/92 für Österreich
- http://www.mortality.org/ Datenbank mit Sterbetafeln verschiedener Länder
