Sterzing
thumb|300px|none|Südtirolkarte mit markierter Stadt und Gemeinde Sterzing
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Sterzing ist eine Stadt im oberen Eisacktal in Südtirol. Zur Gemeinde Sterzing zählen neben der Stadt selbst die Ortschaften Tschöfs, Thuins und Ried. Aufgrund der Lage zwischen den alpinen Übergängen Jaufen- und Brennerpass sowie Penserjoch war Sterzing seit altersher eine wichtige Handelsstadt. Als Einkaufsstadt und Wirtschaftsstandort hat sie auch heute große Bedeutung im südlichen Wipptal.
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Geschichte
Besiedelungsspuren finden sich schon aus prähistorischer Zeit. 14 v.Chr. entstand unter Drusus die römische Siedlung Vipitenum, deren Name als Vorlage für den Anfang des 20. Jh erfundenen italiensichen Namen diente. Um 1200 scheint erstmals der Name Sterzing auf, zwischen 1276 und 1285 erhält die Siedlung das Stadtrecht. Durch den vor allem ab dem 14. Jahrhundert aufblühenden Silberbergbau in Pflersch, Ridnaun und am Schneeberg wird Sterzing im 15. Jahrhundert zur wohlhabenden Knappenstadt. In der Folge entstehen viele der prachtvollen Bauten. Ende des 16. Jahrhunderts beginnt mit dem Versiegen der Silberbergwerke der wirtschaftliche Niedergang der Stadt, der erst Ende des 19. Jahrhunderts endet. Die Entsumpfung des Sterzinger Mooses ermöglicht die Entwicklung einer leistungsfähigen Landwirtschaft.
Heute sind Handel und Fremdenverkehr die wichtigsten Wirtschaftszweige, daneben auch Handwerk, Bauwesen und Metall verarbeitende Industrie. Bedeutende Unternehmen sind die Firma Leitner AG mit über 600 Mitarbeiter in Südtirol und 1.523 weltweit (Seilförder- und Pistenraupenbau) sowie der Milchhof Sterzing.
Weblinks
siehe auch
Franzensfeste | Freienfeld | Brenner | Pfitsch | Ratschings | Sterzing
Bilder (einzuordnen)
thumb|left|200px|Zwölferturm thumb|left|250px|Jaufenpass thumb|left|250px|Sterzing-Vipiteno und Elzenbaumer Wetterkreuz thumb|left|250px|Sterzing-Vipiteno
