Storyboard
thumb|Storyboard für einen Werbefilm Ein Storyboard ist eine sequenzielle Bilderfolge, die die Einstellungen eines Filmes, einer Multimedia-Produktion oder anderer Formate der darstellenden Kunst visualisiert. Das Storyboard wird meist angeleitet von Regisseur (und Kameramann) und von einem Illustrator gezeichnet. Anhand des Boards können alle am Film Beteiligten die Intention des Regisseurs in Bezug auf Einstellungsgrößen, Blickwinkel, Perspektiven und manchmal auch Ausleuchtung, Farbigkeit oder Gesamtästhetik besser verstehen. Genau wie das Drehbuch zu einem Film stellt ein Storyboard - per Definition - zwar kein eigenes Kunstwerk dar, erreicht aber oft erstaunliche künstlerische Darstellungskraft. Storyboards werden vor allem für folgende Medien angefertigt: - Kinofilm, insbesondere bei Filmen mit anschließend notwendiger Nachbearbeitung am Computer - 3D-Charakteranimation - Werbung (TV) aber auch Bühnenshows, Konzerte, Musicals usw., eben alle Produktionen, die sehr aufwändig und teuer sind. Auch bei der Produktion von Radio-Sendungen sind Storyboards eine wichtige Planungshilfe. Wer selbst mit einem Storyboard arbeiten möchte, bekommt folgende Tipps: Auf einem Blatt befinden sich mehrere Spalten und Zeilen. In der linken Spalte stehen die Inhaltsarten wie Sprache, Musik, Geräusch/Atmosphäre, Bemerkungen. Die oberste oder unterste Zeile ist für die Zeitangaben. In die einzelnen Spalten von links nach rechts kommen die jeweiligen Inhalte, die von .. bis .. ablaufen. Dabei sollte man folgende Stichwörter verwenden: Musik: Titel und Interpret, Genre, Art des Intros und Outros. Bemerkungen: wichtige Fadings, notwendige Korrekturen, Quellen Sprache: thematischer Schwerpunkt, Stichworte oder ganze Texte Geräusche: Klangcharakter
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