Strahlentierchen

Strahlentierchen (Radiolaria) sind amöboide, planktonlebende Protisten (Protista), welche im Mesozoikum lebten. Sie hatten einen sehr harten, stark kieselsäurehaltigen Panzer und kamen häufig in Ordovizischen Urmeeren vor. Heute bilden sie keine systematisch anerkannte Gruppe mehr. Versteinert findet man die Radiolarien in Kalkgebirgen als Bestandteile des Radiolarits.

Strahlentierchen besitzen Myophrisken; dies sind kurze quergesteifte Myonemstränge, die von Skelettstacheln zur plasmatischen Rinde ziehen. Durch ihre Kontraktion wird die Körperoberfläche nach außen gezogen; dabei vergrößert sich das Zellvolumen und die Dichte nimmt ab. So kann die Sinkgeschwindigkeit beeinflusst werden. Man sieht darin eine Anpassung an die planktonische Lebensweise dieser Organismen.

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