Stromlaufplan

In einem Stromlaufplan werden elektrische Stromkreise zeichnerisch dargestellt.

Der Stromlaufplan gehört zu den funktionsbezogenen Dokumenten nach Norm EN 61082-2 (1995-05). Die Elemente des Stromkreises (elektrische Betriebsmittel und Leitungen) werden durch genormte Schaltzeichen (auch Symbole genannt) repräsentiert. Je nachdem, ob Teile eines Betriebsmittels räumlich zusammenhängend, ihre räumliche Lage, Größe und Form berücksichtigt werden oder nicht, unterscheidet man Stromlaufpläne 'in zusammenhängender Darstellung', 'in aufgelöster Darstellung' oder 'in halbzusammenhängender Darstellung'.

In der zusammenhängenden und der aufgelösten Darstellung sind alle Komponenten, welche für die Schaltung benötigt werden, in den Stromlaufplan eingebunden. Diese Betriebsmittel sind getreu dem realen Aufbau in den Plan eingebunden.

Der größte Unterschied zwischen der aufgelösten und der zusammenhängenden Darstellung liegt darin, dass der zusammenhängende Stromlaufplan wesentlich übersichtlicher ist. Sofort wird erkenntlich, wieviele Adern die Betriebsmittel verbinden, welche Leitungen, z.B. NYM-J, benötigt und wie diese benutzt werden, z.B. unter, im oder über dem Putz.

Bei dem aufgelösten Stromlaufplan ist diese Übersichtlichkeit, besonders bei größeren Schaltungen, nicht mehr gegeben. Der Vorteil in dieser Darstellungsform liegt jedoch darin, dass relativ schnell erkannt werden kann, wie die Betriebsmittel angeschlossen werden müssen.


Kategorie:Elektrotechnik

See also: Stromlaufplan, Betriebsmittel, EN, Leitung, Norm, Putz (Werkstoff), Schaltzeichen, Stromkreis