Struppen

Wappen Karte
fehlt noch 140px|Deutschlandkarte, Position von Struppen hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk: Dresden
Landkreis: Sächsische Schweiz
Fläche: 20,68 km²
Einwohner: 2.851 (31.12.2002)
Bevölkerungsdichte: 138 Einwohner je km²
Höhe: 123-337 m ü. NN
Postleitzahl: 01796
Vorwahl: 035020
Geografische Lage: 50° 56' n. Br.
14° 01' ö. L.
Kfz-Kennzeichen: PIR
Gemeindeschlüssel: 14 2 87 400
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstr.48
01796 Struppen
Offizielle Website: www.struppen.de
E-Mail-Adresse: gemeindestruppen@t-online.de
Politik
Bürgermeister: Dr. Rainer Schuhmann

Struppen ist eine Gemeinde im Landkreis Sächsische Schweiz, Freistaat Sachsen und liegt in einem breiten Tal links der Elbe. Sie gehört der Verwaltungsgemeinschaft Königstein an. Die beiden Ortsteile Thürmsdorf und Weißig sind staatlich anerkannte Erholungsorte.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Ortsgliederung

Ortsteile Struppen, untergliedert in Klein- und Neustruppen sowie Struppen-Siedlung, Naundorf, Thürmsdorf, Weißig, Ebenheit und Strand.

Thürmsdorf

Der Erholungsort Thürmsdorf, ca. 1 km östlich vom Ortsteil Struppen zu Fuße der Bärensteine auf 232 m NN gelegen, wird vom Bahnebach durchzogen. Neben einem Kriegerdenkmal ist das schloßartige Rittergut mit berühmtem Park und Rosengarten die Hauptattraktion. Das Rittergut befand sich im Besitz der Familie von Friesen, der ehemalige sächsische Ministerpräsident Richard Freiherr von Friesen wurde hier geboren.

Weißig

Am Ostrand der Hochfläche, die den Bärensteinen und dem Rauenstein vorgelagert ist, liegt Weißig, der Erholungsort am linken Elbufer nahe bei Oberrathen. Der Ortsteil, ca. 5 km vom Kern Struppens entfernt, im Halbkreis um einen Kessel angeordnet, soll bereits vor der deutschen Siedlungsnahme, als kleiner Slawenweiler existiert haben. Im Norden ragt der bewaldete Sandstein des Kulm empor.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Die Kirche von 1740 enthält romanische Elemente und eine Barockorgel von 1720. Im Pfarrhaus befindet sich eine Gedenktafel für den 1758 hier geborenen Pfarrer und "Pionier der Sächsischen Schweiz" Wilhelm Lebrecht Götzinger sowie eine Sandsteintaufe aus dem 16. Jahrhundert. Im Struppener Schloss (einem 1310 erstmals erwähntem Rittergut) befindet sich ein bemerkenswerter Wendelstein aus dem 16. Jahrhundert.



See also: Struppen, 1275, 1310, 16. Jahrhundert, 1720, 1740, 1758